MEINE GESCHICHTE

Ich bin ein absolutes Wunschkind. Meine Mama erzählt oft, dass es mit Abstand die schönste Zeit für sie war, mit mir schwanger gewesen zu sein. Ich bin ihr tief dankbar, dass sie mich so freudig und wertvoll empfangen hat.

Tief verbunden, angebunden, wertvoll und geliebt zu sein ist unser Geburtsrecht.

Spätestens seit meiner Geburt durfte ich auch andere Erfahrungen machen. Meine Geburt wurde eingeleitet und damit war meine Zeit in völliger Verbundenheit vorbei - ich wurde sozusagen aus dem Paradies vertrieben. Diese frühe Prägung begleitete mich mein halbes Leben.

 

Ich fühlte mich oft getrieben, gehetzt, nicht gut genug, nicht wertvoll.

 

Mit einem halben Jahr kam ich in die Kindertagesstätte. Ich weiß heute, dass mich die Trennung von meiner Mama zutiefst erschüttert hat. Damals gab es noch keine Eingewöhnungszeit und die stillende und bedingungslos liebende Mutterbrust war auf einmal weg.

 

Orientierungslosigkeit, Zerrissenheit, Machtlosigkeit und Ohnmacht sind Gefühle,
die ich gut kenne.

 

Ich hatte trotzdem eine wunderbare Zeit in der Kindertagesstätte und die große Gemeinschaft hat mich sehr geprägt.

Als ich fünf war, trennten sich meine Eltern und von heute auf morgen fehlte mir mein Vater. Er ging und kam nicht wieder.
Wenn ich ihn mal auf der Straße gesehen habe, blickte er verschämt weg.

 

Meine menschliche Würde wurde tief verletzt. Das Gefühl der Scham prägte sich in mir ein.

 

Ich kann mich bis heute nicht mehr viel an diese Zeit erinnern, doch ich weiß, dass sie mich sehr beeinflusst hat. Tiefe Glaubenssätze und Überzeugungen gruben sich in mein Unterbewusstsein ein. Eine starke Trennung von mir selbst waren die Folge. Der damalige Schmerz lag lange unberührt und ungefühlt in meinem eigenen Keller. Er war fruchtbarer Boden für viele weitere Muster und Glaubenssätze:

 

Ich darf meine Gefühle nicht zeigen.

Ich muss mich verstecken.

Ich darf nicht voll und ganz lebendig sein.

Mein Ausdruck triggert andere.

Ich darf nicht auffallen.

Mit mir stimmt etwas nicht.

Ich bin falsch.

Ich bin nicht genug.

Ich darf nicht glücklich sein.

 

Nach der Grundschule besuchte ich die Realschule. Ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück. Es war eine unbeschwerte und freudvolle Zeit. Ich hatte eine allerbeste Freundin. Fühlte erneut, wie es ist, eng verbunden zu sein und das Leben zu entdecken.

Nach der Schule besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium. Meine Unbeschwertheit wich langsam dem "Ernst des Lebens". Freundschaften gingen kaputt, Beziehungen auseinander. Das Gymnasium forderte mich und daheim brodelte es. Es gelang mir immer weniger, meine unregulierten und schmerzhaften Gefühle zu unterdrücken. Neue Ängste kamen auf.

 

Die Angst war für mich der Hinweis, dass ich mich irgendwo auf meinem Weg verloren hatte.

Dies war ein Wendepunkt. Das erste Mal lief ich nicht dem Leben hinterher, sondern das Leben stoppte mich hart und ich fiel schmerzhaft und befreiend zugleich auf mich selbst zurück.

 

Ich eroberte mir Schritt für Schritt mein Leben zurück. Heute bin ich so dankbar darüber, dass ich immer den Mut hatte, nach Hilfe zu fragen und diese auch anzunehmen.

 

Hilfe suchen und annehmen ist eine große Stärke und der direkte Weg,
um gesund zu werden.

 

Ich suchte meinen eigenen Weg. Bereiste Indonesien und Neuseeland.

Ich fiel, stand auf, fiel wieder und stand wieder auf. Der Weg machte mir wieder Spaß und erfüllte mich zunehmend mit Leben.

 

Seinen eigenen Weg zu gehen, erfordert den Mut und die Kraft, seine Wurzeln zu spüren.

Er nimmt dir alles und gibt dir alles.

 

Ich fühlte mich zu spirituellen Themen sehr hingezogen. Was mich daran so berührt und bewegt hat, war die Möglichkeit, mit etwas Größerem verbunden zu sein. Mein Blickwinkel weitete sich und es taten sich auf einmal neue Perspektiven auf.

Spiritualität kann uns helfen, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten,

der milde, sanft und weit ist.

 

Ein weiterer Wendepunkt in meinem Leben war, dass ich mit der Achtsamkeitslehre in Kontakt kam und eine tolle Lehrerin gefunden hatte. An ihrer Tür hing ein Karte mit der Aufschrift:

 

Glaube nicht alles, was Du denkst!

 

Das war ein Befreiungsschlag. Zum einen wurde mir durch die Achtsamkeitspraxis bewusst, was ich überhaupt so dachte, welche Muster und Prägungen ich hatte und zum anderen bekam ich nun die Möglichkeit und Unterstützung, diese auch noch in Frage zu stellen.

 

Zum Glück hatte ich jemanden, der mich größer wahrnahm, als ich es tat.

Wenn ein Mensch Dich wirklich wahrnehmen, fühlen und sehen kann, geschieht Heilung
ganz natürlich.

 

Und wieder einmal konnte ich die heilende Erfahrung machen, dass ein Einlassen auf Beziehung und Verbindung mich auf meinem Weg voran bringt, mich erfüllter und lebendiger werden lässt.

Aus dieser Erfahrung heraus und weil ich das erste Mal Mama wurde, beschäftigte ich mich intensiv mit der Bindungstheorie, den Geburtstraumen und Beziehungsmustern. Diese Zeit forderte mich sehr heraus.

Es war ein weiterer Wendepunkt in meinem Leben.

 

Jede Dunkelheit ist auch immer ein Wegweiser zum Licht.

 

Alte Traumen und Themen wurden getriggert. Ich liebte dieses Menschenkind mit meinem ganzen Körper, meiner ganzen Seele und gleichzeitig wurden all die schmerzlichen Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe, spür- und sichtbar. Zum Glück war meine Liebe so groß, dass ich mich auf den Weg machte, diese Erschütterungen zu heilen.

Ich beschäftigte mich viel mit der Trauma- und Körpertherapie und machte eine Ausbildung im Heilyoga Kum Nye

bei Matthias Steurich.

All meine vorigen Erfahrungen, all mein Wissen, all mein Suchen und mein Kämpfen wurden in dieser Zeit besänftigt. Alles ergab auf einmal Sinn und meine tiefe Sehnsucht nach Verbundenheit und Liebe paarte sich mit all dem Menschlichen, all dem Verletzlichen, all dem Schatten und all der Lebendigkeit in mir. Etwas Neues war geboren.

 

Mit Liebe zu berühren, was wir davor mit Angst berührt haben, bringt Heilung.

 

Zu dieser Zeit drehte sich meine innere Ausrichtung und ich stellte mir neue Fragen:

Was trennt mich von meiner ursprünglichen Lebendigkeit, Freude und Neugier? Was verbietet mir, mein Geburtsrecht einzunehmen, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen? Was trennt mich von meiner Lebendigkeit?

 

Dann kam das Wirken von Veit Lindau in mein Leben und ich machte die wundervolle Ausbildung zum LiveTrust Coach bei ihm. Durch diesen heilsamen Weg wurde mir nochmals bewusst, wie unendlich wichtig und wertvoll es ist, sich selbst und seine ureigene Wahrheit auf die Welt zu bringen. Ich habe gelernt und erfahren, wie ich dies, Schritt für Schritt, leben darf.

 

Meine tiefe Wahrheit ist, dass wir alle die unendliche Fähigkeit haben,
bedingungslos zu lieben.

 

Unsere Essenz ist Verbundenheit und unsere ursprünglichste menschliche Fähigkeit ist es, verbunden zu sein. Wenn wir uns verbunden fühlen, nehmen wir unseren vollen Wert wahr. Wir fühlen uns wertvoll. Wir empfinden uns als wichtig für die Welt. Wir haben unseren Platz in dieser Welt gefunden. Verbunden mit sich zu sein bedeutet, sich frei ausdrücken und entfalten zu können. Wir nehmen uns als lebendigen Prozess wahr und können auf dieser bedingungslosen und tiefen Ebene verbunden mit uns und der Welt sein. Wenn wir wirklich verbunden sind, erfahren wir jeden Moment als neu und unerlebt. Wir lauschen und staunen. Die Zeit bleibt stehen. Wunder bekommen ihren Raum.

 

Meine Vision ist es, dass wir unsere Menschlichkeit, Verbundenheit, Lebendigkeit und unsere unerschöpfliche Liebesfähigkeit wieder finden. Uns wieder damit verbinden und so unser ureigenes Licht auf die Erde bringen können. Ich möchte Mut und Lust darauf machen, diese inneren und äußeren Räume zu durchqueren und sie anzuschauen. Der Weg dorthin und hindurch ist stark und sanft zugleich. Ich sehe mich als Türöffner und Wegbegleiter für diese inneren (Wahrnehmungs-)Räume.

Mögen wir uns wieder als Wunder erfahren.

Mögen wir mutig sein und unserer Sehnsucht folgen.

Mögen wir unser Licht strahlen lassen.

 

MEINE QUALIFIKATIONEN

Live Trust Coach (Veit Lindau)

Achtsamkeitstrainer (B.I.E.K)

Tibetisches Heilyoga (Matthias Steurich)

Meditationstrainer (Paracelsus)

Entspannungstrainer für Kinder/Jugendliche (Paracelsus)

Lehrerin für Grund- und Hauptschulen

 

Fort- und Weiterbildungen:

Mindful Compassion Parenting (Arbor)

Mit Kindern wachsen (Arbor)

Positive Psychologie (Paracelsus)

Buddhistische Lehre (Matthias Steurich)

Gewaltfreie Kommunikation (Rosenberg)

Kinesiologie (Silke Digel)

Meridianausgleichsmassage (Paracelsus)

Autogenes Training (PH Weingarten)

Erfahrungen, Interessen, Wissen (Weiterbildungen ohne "offiziellen Abschluss"):

Mama von 2 wundervollen Kindern

10 Jahre Meditationspraxis

Zahlreiche Aufenthalte und Retreats in buddhistischen Klöstern 

Leitung von Achtsamkeits-, Meditations, und Heilyoga Kursen

Geburtstraumen heilen (u.a. Lucia Fürstenberg)

Bindung- und Beziehungsorientiertes Begleiten (u.a. Katja Saalfrank)

Systemische Beratung (Paracelsus)

Traumaheilung (u.a. Dami Charf)

Traumasensibles Coaching (u.a. Verena König)

M.E.T. Klopftherapie (Franke)

 
Natalie Kitzmann

MEIN NETZWERK

Heilpraxis Antina Springer - www.heilpraxis-antinaspringer.de

Elke Schmidt / Websites & geführte Fotosessions - www.elke-schmidt.com